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meet the schwarzenbergers!

Annika Rosa, Pezi & Klaus
Breast Cancer Ribbon

Byebye, 2011

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klaus

Annikas erstes Weihnachtsfest war recht aufregend für sie, unter anderem weil das Christkind sehr großzügig war und ihr Spielzeugarsenal dadurch bereits beträchtliche Ausmaße angenommen hat, darunter jetzt auch elektroakustische Highlights wie den “sprechenden Bauernhof” oder den singenden “Lernkäfer”, die wohl in den kommenden Monaten unser Nervenkostüm auf die Probe stellen werden. Aber auch Annika selbst hat sich über den Advent hinweg mit ein paar weiteren, recht scharfen Zähnchen beschenkt, mit denen sie Mama “zärtlich” in den Busen beissen kann, oder auch Papi in die Nase, wenn sie dazu aufgelegt ist. Die neuen Beisserchen müssen natürlich auch gepflegt werden, wobei das im Moment noch recht spielerisch passiert, aber man kann damit wohl nicht früh genug anfangen.
Sie wird auch immer gesprächiger, nur leider versteht im Moment nur sie alleine, was sie da so erzählt, auch wenn sie hin und wieder Wörter mehr oder weniger verständlich wiederholt (Tisch, Papa, Tick-Tack…), aber vor allem wird sie von Tag zu Tag MOBILER. Ihr Fortbewegungsradius und vor allem auch die Geschwindigkeit hat sich in den letzten Wochen vervielfacht, und man kann sie eigentlich kaum mehr eine Sekunde aus den Augen lassen, weil sie jede erreichbare Stufe (oder auch Dusche und Geschirrspüler) beklettert und teilweise auch frei zu stehen versucht, was halt noch nicht so recht mit ihren motorischen Fähigkeiten vereinbar ist und leider schnell zu Tränen führt. Eine besondere Freude hat sie auch ihrer Mama gemacht, weil sie jetzt auch kurze Strecken krabbelt, wenn sie sich danach fühlt – aus dem Sitzen geht das recht gut und wirkt schon recht routiniert.
Auch kulinarisch tut sich einiges, ihr Interesse an Mamas und Papas Teller nimmt auch stetig zu, und sie darf auch immer öfter kosten, wobei sie da recht selektiv ist – entweder echten Brei, oder richtige Stücke – Brei mit Stücken drin führt zu recht eindeutigen Mißfallensbekundungen, die dann wahlweise auf Latzerl, Tisch oder Boden kleben.

Die Silvesterknallerei hat sie dankenswerterweise zum Großteil verschlafen, somit war der Übergang ins Jahr ihres ersten Geburtstags recht sanft.
Wir bedanken uns also bei 2011, das trotz aller Naturkatstrophen und (Euro-)Krisen zumindest für uns ein tolles Jahr war, weil wir unser liebes, lustiges, pupsiges, kleines Baby bekommen haben!

UND: 2012 wird hoffentlich diesen ganzen Weltuntergangs-Spinnern wieder mal beweisen, daß sich die Welt und auch der Kalender einen DRECK darum schert, was sie sich zusammenphantasieren – also Prosit Neujahr!


hr

Requiem for Bambi

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klaus

Knapp 2 Wochen ist es her, daß ich zum allerletzten Mal in die Rolle des Vorstadt-Prolls Bambi schlüpfen durfte/mußte, knapp 1,5 Jahre nachdem ich zum Casting gegangen war. Damals wußte ich ja absolut nicht, was mich erwarten würde, und HÄTTE ich’s gewußt, wer weiß, wie ich mich entschieden hätte…
Es war zwar eine spannende Zeit, aber zugleich auch eine Zeit, die mich an die Grenzen meiner Belastbarkeit geführt hat. Neben aufreibendem Job und Nachwuchs so viel Zeit und Energie ins Theater zu investieren, hat gesundheitlichen Tribut gefordert und auch innerfamiliär zu Spannungen geführt. Trotzdem war es eine wertvolle Erfahrung, einfach mal hinter die Kulissen des Profi-Betriebs zu sehen und ein paar Illusionen abzubauen – denn das Theaterleben ist definitiv kein Zuckerschlecken, da muß man sich seinen Platz und sein Geld schon mühsam erkämpfen.

Sei’s wie’s sei, ich habe viele nette Leute kennengelernt und konnte auf einer Profi-Bühne vor 100ten Leuten auftreten – was kann man als Nicht-Profi auf diesem Sektor denn sonst in Oberösterreich noch erreichen?

Anyway, danke an die Kollegen und natürlich Bambi, rest in peace!


hr

Baby mit BISS!

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klaus

Jetzt ist es also soweit – das erste Beißerchen ist durchgebrochen und lugt wie die sprichwörtliche Spitze des Eisberges aus dem rosigen Babykiefer hervor. Während die nächsten Kandidaten schon eifrig in den Startlöchern scharren, hat Annika die Veränderung natürlich längst zur Kenntnis genommen und ist eifrig am Austesten, was man damit denn alles anfangen kann, oder besser gesagt, wie weit man Mamis und Papis Nerven strapazieren kann, wenn man zum Beispiel mit dem nagelneuen Zähnchen über ein Trinkglas schabt, weil das so “schöne” Geräusche macht.

Und so viele Dinge gibt es zu lernen und zu entdecken, so ist z.B. der Pinzettengriff schon so weit perfektioniert, daß die Selbstversorgung mit vorgezupften Weißbrotklümpchen oder Nudeln schon recht gut funktioniert, auch salzlose Salzstangerl-Enden werden schon profimäßig weichgeschlabbert und verputzt. Außerdem klappt das mit dem Robben jetzt auch sehr gut, und endlich sind erste Ansätze zum Krabbeln erkennbar – höchste Zeit also für Mami und Papi, die Treppen abzusichern, was auch prompt geschehen ist.

Fazit: alles gut, außer die Einschlaferei – da müssen wir weiter dran arbeiten.
Und jetzt natürlich noch die obligatorischen Fotos:


hr

Es werde LICHT!

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klaus

Annikas Leben ist im Moment eine einzige große Veränderung – jeder Tag bringt neue Fortschritte. Sie wird jetzt langsam doch mobil – wenn auch von Krabbeln keine Rede sein kann, so rutscht sie doch auf dem Bauch und zieht sich dabei mit den Händen vorwärts. Außerdem hat sie begonnen, Dinge gezielt jemand weiterzureichen, nach dem Motto “da, nimm!”, und auch die ersten Reiswaffeln darf sie jetzt schon vollschlabbern. Und was vielleicht der größte Schritt ist: es scheint, als hätte sie ihr erstes Wort gefunden – LICHT.

Es klingt zwar eher etwas nach “icht” oder “cht”, aber sie verwendet’s definitiv dann, wenn sie gemeinsam mit Papi am Dauerlicht der Blitzanlage spielen darf, oder wenn sie Deckenlampen anschaut. Also bleibt es spannend, Tag für Tag, auch wenn momentan wieder Krankenlager angesagt ist – ein Schnupfen, der sich zu Husten und Fieber ausgewachsen hat. Also fällt Allerheiligen heuer aus, stattdessen ist Baby schaukeln und beruhigen angesagt.

Außerdem gibt’s jetzt auch in unserem Garten Zuwachs: ein Marillenbäumchen und eine Kugelplatane sollen uns zukuünftig Früchte und Schatten schenken.

Hier also wieder ein paar aktuelle Fotos dazu:


hr

Step by step…

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klaus

Annika hat ihre erste ernsthafte Erkrankung hinter sich, und obwohl sie hohes Fieber hatte und von Schnupfen und etwas Durchfall gequält wurde, war sie ein tapferes kleines Baby und hat uns nicht zu sehr spüren lassen, wie schlecht es ihr ging. Davon abgesehen wächst und gedeiht sie, und ihr Haarschopf wird immer dichter und länger. Sie ist ein fröhliches und liebes Kind, hat für jeden immer ein Lächeln parat. Ihre liebste Beschäftigung im Moment ist “Fingergrabbing” – sobald ein “Großer” sich nähert, wird versucht, sich die Finger zu schnappen und sich daran auf die Füße zu ziehen, was bei Erfolg dann mit einem triumphierenden Keckern abgeschlossen wird. Und hier wieder ein paar Fotos…


hr