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meet the schwarzenbergers!

Annika Rosa, Pezi & Klaus
Breast Cancer Ribbon

15 Monate!

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klaus

Der eher schon sommerhaften Frühlingstemperaturen der letzten Wochen haben nicht nur das Pflanzenwachstum enorm angeregt, auch Annika ist ordentlich gewachsen und entwickelt im Moment einen enormen Appetit, und das auf praktisch alles, was auf den Tisch kommt. Es wandert zumindest alles mal in ihren Mund, und erstaunlich weniges fällt beim Geschmackstest durch und kommt dann wieder retour…
Der Wortschatz wächst täglich und beinhaltet jetzt auch schon Kombinationen wie “Mama, bittebitte!” (meistens wenn’s um Essen geht), oder so wichtige Wörter wie “Flaschi” oder “Kuchen”. Dazu kommt dann auch noch das steigende Interesse daran, beim Essen selbst das Besteck zu führen, was zum Beispiel bei Suppe schon mal zu einer ordentlichen Sauerei führen kann.
Außerdem hat sie auch ihre Lust daran entdeckt, Grimassen zu schneiden oder auch den Papi in die Nase zu beißen, und viel mehr Freude macht ihr noch die neue Sandkiste im Garten und die aus dem Keller auf die Terasse übersiedelte Schaukel – da würde sie Stunden verbringen, wenn man sie nur ließe…
Mami & Papi haben mit Annika auch einen ersten Ausflug auf den Urfahraner Markt gemacht, wobei sich ihre Begeisterung für die lärmigen Karussells und dergleichen doch stark in Grenzen hielt – wenn’s denn nur so bliebe…

Alles wäre also eitel Wonne, wenn nicht Annika doch recht häufig krank wäre (zuletzt lag sie mit Dreitagesfieber darnieder) was Papi und Mami halt einiges an Schlaf kostet, ganz zu schweigen vom aktuellen Kampf gegen eine Ameisen-Invasion im Wohnzimmer, die zu abgehebelten Sockelleisten und einer zerstörten Terrasse als Kollateralschäden geführt hat. Und leider wird der Papi auch schon wieder von der Arbeit aufgefressen – die Karenz scheint schon wieder SEHR weit weg…

Hier wieder ein paar Fotos:


hr

Frühlingserwachen

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klaus

Den Urlaub hätten wir ja jetzt hinreichend kommentiert, aber dafür kaum ein Wort darüber verloren, was sonst so passiert ist seit Annikas erstem Geburtstag und Papis Karenzbeginn – da könnte man jetzt auch Aufsätze drüber schreiben, aber nachdem der Osterhase uns heuer neben fiesem Wetter auch noch fiesere Infektionen dagelassen hat (beginnend bei Annika, die jetzt schon den fünften Tag in Folge Fieber gepaart mit schleimigem Husten und gräßlichem Schnupfen hat, dann ausgeweitet auf Mami und Papi, die beide jetzt langsam niederbrechen), beschränken wir uns hier auf ein paar Stichworte:

- Frühjahrsputz in mehrfacher Hinsicht
- mehrere Tage Gartenaction samt Baumvernichtung und Errichtung einer Mini-Festungsanlage
- viel Papi-Zeit für Annika, auch beim Babyschwimmen und so
- Ausweitung von Annikas Bewegungsradius (gehend, fahrend) und auch Wortschatz, aktuelles Lieblingswort: KAT-ZE

Und noch vieles mehr, das ich in Erwartung einer weiteren Nacht mit vielen Schlafunterbrechungen lieber auf später verschiebe…


hr

Urlaubsretrospektive: Trans-Arabien

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klaus

Als Quasi-Höhepunkt der Papi-Karenz war Urlaub angesagt. Mami meinte, wenn schon Urlaub, dann muß Sonne, Strand und Meer für Annika dabei sein, und das gibt’s halt leider um diese Jahreszeit in unseren Breiten nicht. Nach vielen Diskussionen haben wir uns dann also wieder auf eine Kreuzfahrt geeinigt, diesmal “Trans-Arabien” mit AIDA von 9. bis 23. März.

Da gab’s wieder VIELE Premieren für Annika, der erste Flug zum Beispiel, den sie wirklich bravourös gemeistert (und auch viel davon verschlafen) hat, die erste Fahrt auf einem Schiff, und das gleich mit einem so großen, das erste Mal am Strand/Meer und so weiter…

Unsere Route führte uns von Dubai über Abu Dhabi, Khor Fakkan/Fujaira, Muscat, Salalah und Safaga nach Sharm el Sheikh, wobei Khor Fakkan eine Verlegenheitslösung anstelle von Bahrain war, das wegen instabiler politischer Verhältnisse nicht angelaufen wurde, außerdem blieben wir statt geplanter zwei Tage Abu Dhabi nur einen, dafür einen Tag länger in Dubai, weil die See wegen Unwetter rauh gewesen wäre.

AIDA hat bei uns einen recht positiven Eindruck hinterlassen, wenn auch alles SEHR deutsch ausgerichtet ist (ein BRAUHAUS mit Dauerblasmusikberieselung an Bord braucht man ja wirklich nicht unbedingt…), es gibt da kaum versteckte Nebenkosten, wie man’s bei anderen Gesellschaften gewöhnt ist: Soft Drinks, Wein und Bier sind während der Mahlzeiten inklusive, ebensowenig gibt es extra Service-Charges. Dafür sind die Restaurants anders organisiert, es gibt nur Buffet (das aber dafür qualitativ recht hochwertig ist), und auch bei den Getränken herrscht Selbstbedienung – also für Michl ein Paradies: unbeschränkt Bier und vor allem auch Prosciutto, für den es eine eigene Theke gab, an der ein Mann ständig damit beschäftigt war, die ganzen Haxen zu hauchfeinem Nachschub zu schnibbeln…
Aber auch mir fiel es schwer, dem Drang zu widerstehen, von all den unzähligen Speisen zu kosten, die bei jeder Mahlzeit angeboten wurden – das hält kein Magen auf Dauer aus. Überraschenderweise fiel am Ende der Reise der Gewichtszuwachs doch recht moderat aus, was wohl an den vielen Fischgerichten und auch Meeresfrüchten lag, die tragen nicht so auf.

Die Destinationen hinterließen auch sehr gemischte Gefühle, auf der einen Seite die protzigen Hochglanzfassaden der ölreichen Emirate, die ihren Mangel an kulturellem Erbe mit teilweise echt abartigem Luxus zu kompensieren versuchen, auf der anderen Seite Ägypten, das abseits der Tourismus-Hochburgen mehr Müllberge als Sanddünen zu bieten scheint. In der Mitte lag der Oman, wo vor allem Muscat doch mit etwas Authentizität und orientalischem Flair gepunktet hat, und wo wir auch im dortigen Souk in Textilien investiert haben – der nächste Fasching kommt bestimmt!

Fazit: es gäbe noch viel zu berichten über Volleyballmatches bei Windstärke X, streitbare Taxifahrer, Karaokeabende, Tanzkurse, kinderfreundliche Kellner (Hallo AnnIIIKA!), deutsche Russen (oder russische Deutsche?) sowie andere nette Urlaubsbekanntschaften und vieles mehr, doch frei nach Goethe ist die Kunst ja lang, das Leben aber kurz. Drum sparen wir uns das zugunsten von ein paar fotografischen Impressionen!

 


hr

1. Geburtstag

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klaus

Jetzt ist Annika also wirklich schon ein Jahr alt, kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Die Wochen seit Neujahr waren leider recht turbulent – Annika hatte Anfang Jänner gleichzeitig Durchfall, Husten und Schnupfen, was dazu geführt hat, daß sie sehr rasch dehydriert ist. Nach 2 oder 3 Tagen hat die Kinderärztin sie dann mit Mami-Begleitung ins Spital geschickt, wo man sie mit Infusionen wieder auf gepäppelt hat. Kaum war sie wieder halbwegs fit, war die Mami an der Reihe, und auch den Papi hat’s etwas erwischt. Konsequenz des Ganzen war im Endeffekt, daß wir uns immer wieder im Kreis angesteckt haben, einen ganzen Monat lang waren wir niemals alle 3 ganz gesund, und den krönenden Abschluß bildete dann letzte Woche ein g’schmackiger Kurzbesuch der derzeit kursierenden Gastroenteritis, besser bekannt als Magen-Darm-Infekt (oder etwas weniger vornehm: Speib-Scheißerei), die uns dominoartig einen nach dem anderen niedergerissen hat.

Aber neben diesen unerfreulichen Ereignissen gibt es auch sehr positives zu berichten: vor zwei Wochen wagte Annika ihre ersten, vorsichtigen Schritte ohne irgendwelche Unterstützung, und sie ist auch schon wesentlich zielsicherer im Einsatz der Wörter “Mama” und “Papa” geworden. Sie ist außerdem schon sehr versiert darin, von Bett oder Couch abzusteigen, kann mit dem Bobby-Car schon grob die Richtung bestimmen und setzt sich gerne auf die unterste Treppenstufe, um mit jemand gemeinsam ihre vielen Bücher anzusehen. Außerdem hat sie auch schon einen Lieblingssport – nachdem sie ihre Puppe Mimi samt Bettzeug aus dem Puppenwagen entfernt hat, setzt sie sich selber rein und läßt sich von Mami und Papi quer durch’s Wohnzimmer hin und her schießen. :) Aber Mimi darf dann nach einer Weile wieder in ihren Wagen und bekommt dafür auch viele Bussis, und manchmal läßt Annika sie sogar ein paar Runden mitfahren!

Heute war dann also der große Tag, der von Mami schon laaaaange und intensiv vorbereitet wurde – Faschingsdeko und Luftballons wurden in Position gebracht, die Geburtstags-Bananenschnittentorte war gestern schon fertig und mittags gab’s dann Bio-Spaghetti mit viel Gemüse in der Bolognese, wobei ihr überraschenderweise der Salat ebenso gut geschmeckt hat! Aber beides war keine Konkurrenz gegen die Bananenschnitten, die sie selbst… naja, sagen wir “zu sich nehmen” durfte, denn diesen Vorgang “essen” zu nennen, wäre wohl etwas overstated. Das denkwürdige Ereignis wurde natürlich angemessen filmisch und fotografisch dokumentiert, damit Annikas Freunde bei späteren Events Stoff haben, mit dem sie sie ärgern können! ;)

Natürlich gab es auch wieder Packerl von Oma & Opa, Urgroßtante & -onkel, Onkel Gerhard und natürlich Mami und dem frisch karenzierten (juhuuuuu!) Papi, die auch alle ausgepackt werden wollten, und auch viiiiiiele Gratulanten über Skype, SMS & Telefon. Also viiiiiel Aufmerksamkeit für die kleine Maus, die hoffentlich heute besser schlafen wird als in den vergangenen Tagen!


hr

Byebye, 2011

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klaus

Annikas erstes Weihnachtsfest war recht aufregend für sie, unter anderem weil das Christkind sehr großzügig war und ihr Spielzeugarsenal dadurch bereits beträchtliche Ausmaße angenommen hat, darunter jetzt auch elektroakustische Highlights wie den “sprechenden Bauernhof” oder den singenden “Lernkäfer”, die wohl in den kommenden Monaten unser Nervenkostüm auf die Probe stellen werden. Aber auch Annika selbst hat sich über den Advent hinweg mit ein paar weiteren, recht scharfen Zähnchen beschenkt, mit denen sie Mama “zärtlich” in den Busen beissen kann, oder auch Papi in die Nase, wenn sie dazu aufgelegt ist. Die neuen Beisserchen müssen natürlich auch gepflegt werden, wobei das im Moment noch recht spielerisch passiert, aber man kann damit wohl nicht früh genug anfangen.
Sie wird auch immer gesprächiger, nur leider versteht im Moment nur sie alleine, was sie da so erzählt, auch wenn sie hin und wieder Wörter mehr oder weniger verständlich wiederholt (Tisch, Papa, Tick-Tack…), aber vor allem wird sie von Tag zu Tag MOBILER. Ihr Fortbewegungsradius und vor allem auch die Geschwindigkeit hat sich in den letzten Wochen vervielfacht, und man kann sie eigentlich kaum mehr eine Sekunde aus den Augen lassen, weil sie jede erreichbare Stufe (oder auch Dusche und Geschirrspüler) beklettert und teilweise auch frei zu stehen versucht, was halt noch nicht so recht mit ihren motorischen Fähigkeiten vereinbar ist und leider schnell zu Tränen führt. Eine besondere Freude hat sie auch ihrer Mama gemacht, weil sie jetzt auch kurze Strecken krabbelt, wenn sie sich danach fühlt – aus dem Sitzen geht das recht gut und wirkt schon recht routiniert.
Auch kulinarisch tut sich einiges, ihr Interesse an Mamas und Papas Teller nimmt auch stetig zu, und sie darf auch immer öfter kosten, wobei sie da recht selektiv ist – entweder echten Brei, oder richtige Stücke – Brei mit Stücken drin führt zu recht eindeutigen Mißfallensbekundungen, die dann wahlweise auf Latzerl, Tisch oder Boden kleben.

Die Silvesterknallerei hat sie dankenswerterweise zum Großteil verschlafen, somit war der Übergang ins Jahr ihres ersten Geburtstags recht sanft.
Wir bedanken uns also bei 2011, das trotz aller Naturkatstrophen und (Euro-)Krisen zumindest für uns ein tolles Jahr war, weil wir unser liebes, lustiges, pupsiges, kleines Baby bekommen haben!

UND: 2012 wird hoffentlich diesen ganzen Weltuntergangs-Spinnern wieder mal beweisen, daß sich die Welt und auch der Kalender einen DRECK darum schert, was sie sich zusammenphantasieren – also Prosit Neujahr!


hr