Auch wenn wir nicht allzu viel davon besitzen, unser Grund und Boden scheint recht fruchtbar zu sein, zumindest was Orchideen angeht – und Paprika. Auf jeden Fall sprießt da so einiges, was wohl zum Großteil auf Petras gute Pflege zurückzuführen ist – sie päppelt praktisch alles wieder auf, was halbwegs nach Phalaenopsis aussieht. Den Paprika hab aber dafür ich vor’m Frost gerettet und in den Topf verpflanzt, und jetzt gibt’s wohl bald Gemüse im Winter.
Ach ja, a propos Winter, ob man’s glaubt oder nicht, es kann auch in Leonding schneien, und das nicht zu knapp – deshalb hat sich hier in der Hocheggerstraße auch eine nette Form des Morgensports etabliert, bei der eine Schaufel eine nicht unbeträchtliche Rolle spielt. Umso lustiger ist das, wenn man eigentlich denkt, daß man eine Hausverwaltung dafür bezahlt, daß die jemanden schicken, der das macht, während die nette Hausverwaltung es aber weder für nötig hält, den Kunden zu informieren, daß der Vertrag mit der Schneeräumfirma abgelaufen ist, noch eine andere Firma zu beauftragen. Ist ja auch viel cleverer, das Geld ohne Gegenleistung zu behalten und die Kunden die Arbeit selbst machen zu lassen, oder?
Als Generalprobe für Petras Weihnachtsgeschenk (einem Gutschein für einen “all-inclusive Schitag mit dem unfähigem Ehemann in einem behindertentauglichen Schigebiet”) stand heute ein Ausflug auf den Sternstein auf unserem Programm. Und frei nach dem Motto “Hurrah, wir leben noch!” (oder zumindest ich, bei Petra gab’s da ja eh nie Zweifel) schreibe ich dies hier mit zwei gesunden Händen & Armen! ![]()
Aber ich gebe zu, daß der Anfang etwas unrelaxed war von meiner Seite aus, weil wir auch auf der steileren Seite runter sind, und das noch bei Nebel.- Außerdem heißt es ja auch nicht von ungefähr, “was man nicht im Kopf hat, das muß man in den Beinen haben”, was ich wieder mal bestätigt habe, indem ich mich schon im ersten Hang beim Versuch, die fehldende Technik mit roher Gewalt zu kompensieren, 2mal aus der Bindung gehebelt habe.
Das Fahrvergnnügen hielt sich bei Petra sicher stark in Grenzen, weil sie zumeist sorgenvoll hinter mir herkriechen mußte, daher großes Danke für die wertvollen Tips und die emotionale Unterstützung! Und wie heißt es so schön: Ende gut, alles gut! ![]()

Jaja, schon wieder ein Monat vorbei, in dem es sehr still um den Schwarzenberger-Blog war, aber im Prinzip war der Dezember eine relativ konsequente Fortsetzung des selbstauferlegten Streß-Programms, das kennzeichnend für das ganze Jahr war. Es ist viel bei uns passiert 2009, und leider war nicht alles davon so positiv wie unsere Hochzeit.
Nichtsdestotrotz wünschen wir allen unseren Freunden ein guten Start in ein hoffentlich grandioses neues Jahrzehnt!
Hier noch ein paar fotografische Dezember-Impressionen:
Das zweite Weihnachtsfest in unserem Haus steht vor der Tür – Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Es sind zwar noch 4 Wochen Zeit bis dahin, aber es haben sich schon gewisse eindeutige Zeichen hier im und vor dem Haus eingestellt. Wer dafür wohl verantwortlich ist?
Samstag, 14.11.09, 13.25, Schauplatz Landstraße, Höhe Taubenmarkt: flash mob für einen guten Zweck ist angesagt, und wir dabei, ebenso Gabi & Klemens. Wir treffen vor Ort auf viele “unauffällig spazierende” Leute, die sich nur schwer ihr Grinsen verkneifen können. Dann ein Pfiff, und die Teilnehmer erstarren plötzlich mitten in der Bewegung, 2 Minuten lang. Da merkt man mal, wie lang 2 Minuten werden können. Dann alle so weiter, als wäre nichts gewesen.