Annikas erstes Weihnachtsfest war recht aufregend für sie, unter anderem weil das Christkind sehr großzügig war und ihr Spielzeugarsenal dadurch bereits beträchtliche Ausmaße angenommen hat, darunter jetzt auch elektroakustische Highlights wie den “sprechenden Bauernhof” oder den singenden “Lernkäfer”, die wohl in den kommenden Monaten unser Nervenkostüm auf die Probe stellen werden. Aber auch Annika selbst hat sich über den Advent hinweg mit ein paar weiteren, recht scharfen Zähnchen beschenkt, mit denen sie Mama “zärtlich” in den Busen beissen kann, oder auch Papi in die Nase, wenn sie dazu aufgelegt ist. Die neuen Beisserchen müssen natürlich auch gepflegt werden, wobei das im Moment noch recht spielerisch passiert, aber man kann damit wohl nicht früh genug anfangen.
Sie wird auch immer gesprächiger, nur leider versteht im Moment nur sie alleine, was sie da so erzählt, auch wenn sie hin und wieder Wörter mehr oder weniger verständlich wiederholt (Tisch, Papa, Tick-Tack…), aber vor allem wird sie von Tag zu Tag MOBILER. Ihr Fortbewegungsradius und vor allem auch die Geschwindigkeit hat sich in den letzten Wochen vervielfacht, und man kann sie eigentlich kaum mehr eine Sekunde aus den Augen lassen, weil sie jede erreichbare Stufe (oder auch Dusche und Geschirrspüler) beklettert und teilweise auch frei zu stehen versucht, was halt noch nicht so recht mit ihren motorischen Fähigkeiten vereinbar ist und leider schnell zu Tränen führt. Eine besondere Freude hat sie auch ihrer Mama gemacht, weil sie jetzt auch kurze Strecken krabbelt, wenn sie sich danach fühlt – aus dem Sitzen geht das recht gut und wirkt schon recht routiniert.
Auch kulinarisch tut sich einiges, ihr Interesse an Mamas und Papas Teller nimmt auch stetig zu, und sie darf auch immer öfter kosten, wobei sie da recht selektiv ist – entweder echten Brei, oder richtige Stücke – Brei mit Stücken drin führt zu recht eindeutigen Mißfallensbekundungen, die dann wahlweise auf Latzerl, Tisch oder Boden kleben.
Die Silvesterknallerei hat sie dankenswerterweise zum Großteil verschlafen, somit war der Übergang ins Jahr ihres ersten Geburtstags recht sanft.
Wir bedanken uns also bei 2011, das trotz aller Naturkatstrophen und (Euro-)Krisen zumindest für uns ein tolles Jahr war, weil wir unser liebes, lustiges, pupsiges, kleines Baby bekommen haben!
UND: 2012 wird hoffentlich diesen ganzen Weltuntergangs-Spinnern wieder mal beweisen, daß sich die Welt und auch der Kalender einen DRECK darum schert, was sie sich zusammenphantasieren – also Prosit Neujahr!





























